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	<title>Jahreszeiten Archive - Ursula Blatti</title>
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	<title>Jahreszeiten Archive - Ursula Blatti</title>
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		<title>Advent &#8211; Hoffnung mitten in Unvollkommenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche vor dem 2. Advent habe ich mir anders vorgestellt. Mit Raum für mich und Elan für den Job. Vielleicht sogar etwas Adventsstimmung. Jedenfalls nicht mit durchhusteten Nächten, schmerzenden Gliedern und einem Radius vom Bett bis zum Bürotisch. Doch ich wurde nicht gefragt, ob mir das passt. Es war dann einfach so. Daneben viel...</p>
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<p>Diese Woche vor dem 2. Advent habe ich mir anders vorgestellt. Mit Raum für mich und Elan für den Job. Vielleicht sogar etwas Adventsstimmung. Jedenfalls nicht mit durchhusteten Nächten, schmerzenden Gliedern und einem Radius vom Bett bis zum Bürotisch. Doch ich wurde nicht gefragt, ob mir das passt. Es war dann einfach so.</p>



<p>Daneben viel gravierender: Mariam hat sich von dieser Adventszeit auch etwas anderes erhofft. Eigentlich möchte sie nichts als sich in Sicherheit mit ihrer Familie wissen und das Weihnachtsfest feiern. Ihre Wünsche sind bescheiden: Etwas zu essen auf dem Tisch. Rausgehen ohne Angst. Ihren Glauben leben dürfen. Doch es ist alles anders gekommen. Nun ist sie mit ihrer kleinen Familie auf der Flucht vor den syrischen Rebellen. Ihr Zuhause in Aleppo haben sie zurückgelassen, ohne Hoffnung auf eine Rückkehr. Als Christen ist ihr Leben in Gefahr und so machen sie sich auf die Reise. Doch wohin? Wo gibt es für sie einen sicheren Unterschlupf? Angst und Verzweiflung prägen ihre Adventszeit.</p>



<p>Mehr als 2000 Jahre zurück: Maria. Hochschwanger. Sie hat keinen einfachen Weg hinter sich. Eine Engelsbegegnung. Unverheiratet schwanger. Eine überstürzte Eheschliessung. Aufwühlende Gedanken. Eine unsichere politische Lage. Eigentlich möchte Maria nichts anderes als in aller Ruhe und an einem sicheren Ort gebären. Doch es kommt anders: Eine Volkszählung wird ausgerufen. Und Josef und Maria müssen ausgerechnet jetzt in dieses Hirtenkaff Betlehem. Ein weiter und beschwerlicher Weg. Nichts für eine Hochschwangere. Nichts von gemütlicher Vorbereitung auf die Geburt. Nichts von einem sicheren Ort. Ein Stall wird schlussendlich der einzige Schutz sein. Und Josef als Hebamme.</p>



<p>All dies ist Advent. Ich habe keine Ahnung, woher die Vorstellung einer harmonischen Adventszeit kommt, in der wir plötzlich doppelt so viel Ruhe haben sollen, gemütlich auf eine Kerzenflamme starren, die Bäuche mit Weihnachtsguetzli vollschlagen und das Leben geniessen. Die Ankunft von Jesus war hochdramatisch. Mitten in eine notvolle Zeit. In Turbulenzen. Angst und Ungewissheit. Genau da hinein wurde Jesus geboren. Als König. Als Friedensbringer (ein toller Text zu diesem Thema bei ohletsflourish). Als Retter der Welt.</p>



<p>So ist es bis heute geblieben: Die Adventszeit ist nicht die perfekte Zeit des Jahres. Das ist schön, wenn wir dies so erleben. Doch die Realität ist oft eine andere. Die Adventszeit ist vielmehr eine Zeit, in der wir daran erinnert werden, dass Jesus uns mitten in unserem unperfekten, oft auch beschwerlichen Alltag begegnet. Dass er gekommen ist, um unseren Herzen Frieden zu schenken. Die Angst in Schranken zu weisen. Und um eine Perspektive zu schaffen, die weit über dieses irdische Leben hinausgeht.</p>



<p>Wenn es bei dir also gerade nicht so läuft, dann denk daran: Die Adventszeit ist genau für dich! Da gehört die Not mit rein. Überforderung und Tränen dürfen sein. Wie die Hirten darfst du damit zur Krippe gehen. Und dein Herz von seinem Licht erwärmen lassen. Hoffnung schöpfen. Aufatmen.</p>



<p>Und so wird es für alle Weihnachten. In jeder Situation. In diesem Sinne wünsche ich dir eine hoffnungsvolle zweite Adventswoche.</p>
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		<title>Die Hoffnung stirbt zuletzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 16:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Stück harte Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für ein Frust! Ich traue meinen Augen nicht. Entsetzt entferne ich die Netze. Tatsächlich, nirgends entdecke ich auch nur eine einzige Mirabelle. Keine einzige dieser süssen Früchte ist mehr da. Wie habe ich mich gefreut, als der junge Baum im Frühsommer eine ganze Menge süsser Früchte angehängt hatte. Vor etwa 10 Tagen entdeckte ich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslied.ch/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/">Die Hoffnung stirbt zuletzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslied.ch">Ursula Blatti</a>.</p>
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<p>Was für ein Frust! Ich traue meinen Augen nicht. Entsetzt entferne ich die Netze. Tatsächlich, nirgends entdecke ich auch nur eine einzige Mirabelle. Keine einzige dieser süssen Früchte ist mehr da. Wie habe ich mich gefreut, als der junge Baum im Frühsommer eine ganze Menge süsser Früchte angehängt hatte. Vor etwa 10 Tagen entdeckte ich dann, dass die Früchte weniger wurden, obwohl sie noch nicht reif waren. Sorgfältig habe ich den ganzen Baum in ein feines Netz eingepackt, damit Vögel keine Chance haben. Und nun das. Keine Spur von Mirabellen. Alle weggefressen. Unter dem Netz. Ich vermute eine Maus, die da unter unserer Terrasse wohnt. Oder vielleicht ist es mittlerweile auch eine ganze Mäusefamilie.</p>



<p>In trotziger Wut sagte ich zu meinem Mann: «Ich höre auf mit Pflanzen und Hegen und Pflegen. Ich kaufe nur noch alles im Laden. Und spare mir eine Menge Arbeit.» Ist doch wahr. Stunden wende ich auf und schneide Bäume, jäte, giesse, bekämpfe Ungeziefer. Und trotzdem geht der Apfelbaum ein. Sind viele Obstblüten im Frühling erfroren. Fällt die Traubenernte wegen Mehltau aus. Fressen die Schnecken Gemüse und Salat. Und die Mäuse den Fenchel. Die Beeren haben Würmer. Und der Fuchs scheisst frech mitten ins Salatbeet. Warum tue ich mir das eigentlich an?</p>



<p>Das frage ich mich echt gerade. Warum tue ich mir diese Arbeit an? Der Einkauf von einwandfreiem Obst, Gemüse und Salat im Laden braucht tatsächlich nur einen Bruchteil der Zeit. Doch beim darüber sinnieren, merke ich: Selber Pflanzen und Ernten hat schon auch seinen Reiz und einen Wert für mich. Etwas mit den Händen erarbeiten. Die Erde fühlen. Und dann voller Freude giftfreie Produkte ernten und geniessen (wenn es denn gibt). Und ich glaube, es ist immer wieder die Hoffnung, die mich treibt. Hoffnung, dass es dieses Jahr klappt. Die Hoffnung, dass ich den Baum mit diesem oder jenem Hausmittel noch retten kann. Hoffnung auf leckere, gesunde Früchte. Hoffnung auf gesundes Wachstum und eine erfolgreiche Ernte. Ohne diese Hoffnung würde ich wohl tatsächlich alles im Laden kaufen.</p>



<p>Genauso ist die Hoffnung auch in unserem Leben ein Motor. Ohne Hoffnung geben wir auf. Sehen wir keinen Sinn auf unserem Weg. Nehmen wir keine Mühe auf uns. Doch wer Hoffnung hat, geht vorwärts. Bleibt dran. Hat ein Ziel. Die Hoffnung ist der Motor, um Schritte zu gehen, damit Veränderung möglich wird. Die Hoffnung treibt dazu, Beziehungen zu klären. Gott zu suchen. Neues zu wagen. Leben mutig zu gestalten. Ein Bäumchen zu pflanzen. Deshalb: Halten wir an der Hoffnung fest! Füttern wir sie! Denn die Hoffnung stirbt zuletzt…</p>
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		<title>Stressabbau durch Winterzauber</title>
		<link>https://neueslied.ch/stressabbau-durch-winterzauber/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 16:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Winter ist eigentlich nicht so mein Ding. Es ist kalt. Die Natur befindet sich im Schwarz-Weiss-Modus. Mir fehlen die Farben. Die Tage sind kurz. Doch seit ich das Schneeschuhlaufen entdeckt habe, sehe ich im Winter doch ein kleines bisschen mehr Reiz. Wenn ich wie heute durch die verschneite Landschaft ziehe und Sonnenschein mit blauem Himmel...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslied.ch/stressabbau-durch-winterzauber/">Stressabbau durch Winterzauber</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslied.ch">Ursula Blatti</a>.</p>
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<p>Winter ist eigentlich nicht so mein Ding. Es ist kalt. Die Natur befindet sich im Schwarz-Weiss-Modus. Mir fehlen die Farben. Die Tage sind kurz. Doch seit ich das Schneeschuhlaufen entdeckt habe, sehe ich im Winter doch ein kleines bisschen mehr Reiz. Wenn ich wie heute durch die verschneite Landschaft ziehe und Sonnenschein mit blauem Himmel geniesse, ziert ein Dauer-Smile mein Gesicht :D. Meine Schneeschuhtour war einfach nur wunderschön.</p>



<p>Ausserdem hilft Bewegung draussen enorm, meine Gedanken zu sortieren und Stress abzubauen. Und das sage ich als Sportmuffel. Wenn ich in einer so intensiven Woche stecke wie gerade, schwirrt irgendwann nur noch alles wirr in meinem Kopf herum. Mein Hirn kommt gar nicht mehr mit, all die Wahrnehmungen, Erlebnisse und Gedanken zu sortieren und sinnvoll abzulegen.</p>



<p>Körperliche Betätigung hilft nachweislich, Stresshormone abzubauen. Und wenn die Stresshormone abgebaut sind, kann das Hirn aus dem Notfallmodus in den normalen Modus wechseln. All die herumschwirrenden Fetzen können nun einsortiert werden. Es kehrt Ruhe ein, im Körper wie auch im Hirn. Entspannung setzt ein, die Stimmung verbessert sich und die Widerstandsfähigkeit gegenüber stressigen Situationen steigt.</p>



<p>So ist körperliche Aktivität im Winter nicht nur schön, sondern durchaus auch sinnvoll, um Stresssituationen zu bewältigen. Dumm nur, dass wir jeweils dann, wenn es stressig ist, die Idee haben, dass wir keine Zeit für körperliche Betätigung haben. Auch heute hätte ich anderes zu tun gehabt. Doch wenn ich mich dann überwunden und alles liegen gelassen habe, erlebe ich, dass mir diese Zeit anschliessend nicht fehlt. Denn ich habe wieder mehr Motivation, schlafe besser und packe Anstehendes mit Elan an.</p>



<p>Das trifft auf alle Menschen zu, aber ganz besonders auf hochsensitive Menschen. Sie nehmen Reize von aussen stärker wahr, verarbeiten langsamer und erleben auch Stress intensiver. Da braucht es gute Strategien, damit all diese Impulse sinnvoll verarbeitet werden können. Ich arbeite als psychosoziale Beraterin oft mit hochsensiblen Menschen. In der Beratung schauen wir gemeinsam, wie die Verarbeitung all dieses Inputs gelingen kann. Ich erlebe selber immer wieder, wie das ganz schön eine Challenge ist. Doch es ist durchaus lernbar, diese Challenge zu meistern.</p>



<p>Heute hat sich bei mir die Theorie bestätigt. Sortiert, körperlich müde und mit innerlichen Bildern einer atemberaubenden Schneelandschaft beschliesse ich den Tag.&nbsp;</p>
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		<title>Der Sehnsuchtsmonat</title>
		<link>https://neueslied.ch/der-sehnsuchtsmonat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich taufe den Dezember um. In einen Namen, der viel besser passt und mir auf Schritt und Tritt begegnet: Sehnsuchtsmonat. So viele Menschen haben Mühe mit diesen Wochen vor Weihnachten. Den einen ist der Rummel zu viel, sie sehnen sich nach Ruhe. Den anderen fehlt der Festtagsglanz, weil ihre Lebensumstände widrig sind. Sie sehnen sich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslied.ch/der-sehnsuchtsmonat/">Der Sehnsuchtsmonat</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslied.ch">Ursula Blatti</a>.</p>
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<p>Ich taufe den Dezember um. In einen Namen, der viel besser passt und mir auf Schritt und Tritt begegnet: Sehnsuchtsmonat. So viele Menschen haben Mühe mit diesen Wochen vor Weihnachten. Den einen ist der Rummel zu viel, sie sehnen sich nach Ruhe. Den anderen fehlt der Festtagsglanz, weil ihre Lebensumstände widrig sind. Sie sehnen sich nach Frieden. Wieder andere werden an Weihnachten schmerzlich an die Lücke in ihrem Leben erinnert. Sie sehnen sich nach lieben Menschen. Oder nach Zugehörigkeit. Nach Liebe. Hinter Einsamkeit steht Sehnsucht, Sehnsucht nach Zuwendung, Gesellschaft, Gesehen werden.</p>



<p>Weihnachten gilt als Fest der Liebe. Die Familie steht im Zentrum. Doch während wir unsere Freunde wählen können, haben wir uns bei der Familie zu arrangieren. Und oft treffen da Charaktere aufeinander, die sich gegenseitig nicht aussuchen würden &#8211; viel Zündstoff. Hinter dem Stress, der schon nur der Gedanke an die nächste Familienzusammenkunft auslöst, winkt die Sehnsucht nach Harmonie. Und die Sehnsucht nach Annahme und Verständnis, nach einem Platz in dieser Runde.</p>



<p>So oft höre und lese ich im Moment: &#8222;Ach, es will nicht mit der Adventszeit. Ich sehne mich so nach Besinnlichkeit, nach Stille und Zeit haben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ich weiss kaum mehr, wo mir der Kopf steht.&#8220; Ob es die vielen Erwartungen an diese Zeit und die Erfüllung von eigenen und fremden Ansprüchen sind, die diese Sehnsucht nach Besinnlichkeit und Ausrichtung aufs Wesentliche so intensiv zu Tage treten lassen? Oder warum entfaltet sich diese Sehnsucht gerade in der Weihnachtszeit so stark? Und wo ist sie sonst? Im Urlaub?</p>



<p>Sehnsucht bringt schmerzlich zum Ausdruck, was uns fehlt. Und gleichzeitig trägt sie die Botschaft: &#8222;Da muss doch noch so viel mehr sein!&#8220; Sehnsucht ist der Motor der Hoffnung. Und ich glaube, dass Sehnsucht – egal nach was – unser tiefstes Suchen nach dem Paradies und Gottes Vollkommenheit ist. So kann Sehnsucht unseren Hunger nach diesem &#8222;Mehr&#8220; nähren und treibt uns geradezu in die offenen Armen Gottes. Er ist das Ziel unserer Sehnsucht. Und der Tag wird kommen, da werden all unsere Sehnsüchte gestillt sein.</p>



<p>Was ist deine Sehnsucht? Ich ermutige dich, einen kurzen Moment inne zu halten. Mutig hinter den Schmerz und die Unzufriedenheit in dieser Zeit zu schauen. Und zu benennen, welche Sehnsucht dahinter steckt. Dann nimm diese Sehnsucht und halte sie Gott hin. Sprich sie aus. Benenne sie. Genau da ist sie gut aufgehoben. Die Jahreslosung 2023 passt so gut dazu: &#8222;Du bist ein Gott, der mich sieht.&#8220; Gott sieht dich. Mitsamt deiner Sehnsucht. Er sieht deinen Mangel. Dein Sehnen nach mehr. Und er sagt dazu: &#8222;Ich weiss.&#8220;</p>



<p>Und genau dies ist die Botschaft von Weihnachten: Gott ist Mensch geworden. Damit er sagen kann: &#8222;Ich weiss.&#8220; Damit er uns ganz nah ist. Auch in unserer Sehnsucht. In all unseren Umständen, Schwierigkeiten und in unserem Mangel. Er braucht keine vorbereiteten Stuben. Keinen perfekten Zeitpunkt. Er kommt, mitten in unser Leben. Egal, was ist. Und es wird Weihnachten.</p>
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		<title>Brief an den Herbst</title>
		<link>https://neueslied.ch/brief-an-den-herbst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 12:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo, da bist du ja, du lieber Herbst! Mit deinen Farben. Dem erdigen Geruch. Mit saftigen Äpfeln. Nebelschwaden und heissen Marroni. Wie ich dich liebe! Gibt es etwas Schöneres, als im Wald durch deine bunten Blätter zu rauschen? Auf einem Berggipfel zu stehen und deine Klarheit zu bestaunen? Die Farben der Bergwiesen und Wälder zu...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslied.ch/brief-an-den-herbst/">Brief an den Herbst</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslied.ch">Ursula Blatti</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo, da bist du ja, du lieber Herbst! Mit deinen Farben. Dem erdigen Geruch. Mit saftigen Äpfeln. Nebelschwaden und heissen Marroni. Wie ich dich liebe! Gibt es etwas Schöneres, als im Wald durch deine bunten Blätter zu rauschen? Auf einem Berggipfel zu stehen und deine Klarheit zu bestaunen? Die Farben der Bergwiesen und Wälder zu schnuppern?&nbsp;</p>



<p>Mit beiden Händen verteilst du grosszügig Farbe, Sonne, Wärme und zauberst Freude, Leichtigkeit und Heimatgefühl in mein Herz. Und doch hängt der bevorstehende Abschied wie eine dunkle Wolke über dem Glück des Moments. Es ist deine Party vor dem grossen Abschied. Ich weiss genau darum. Und das Herz wird mir unendlich schwer beim Gedanken daran, dich dann ziehen zu lassen. Das Wissen, dass du wegziehst mit deinen Farben, deinem Licht, deinem Rascheln und deiner Freude, lässt mein Herz beim blossen Gedanken daran erstarren. Kannst du nicht einfach bleiben? Dich sesshaft niederlassen? Tag für Tag Freude schenken?</p>



<p>Tief in meinem Herzen kenne ich deine Antwort: Du musst weiterziehen. Sterben. Deine Schönheit abwerfen. Nur dann kann Neues wachsen. Neues Leben entstehen. Nur dann können neue Farben gemalt werden.</p>



<p>Loslassen, Abschied nehmen. Nur daraus ensteht neues Leben, Lebendigkeit, Farbe. Daran erinnerst du mich immer wieder. So geniesse ich dich, solange ich kann, und lasse dich dann weiterziehen. Auch wenn mir das Herz schwer ist dabei.</p>



<p>Deine Sula</p>



<p>Vielleicht hast auch du Lust, einen Brief an den Herbst zu schreiben? Wie deiner wohl lautet?</p>



<p></p>
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